Investitionen in Sondersituationen

Sondersituationen sind definiert durch (i) eine Gemeinschaft von Teilnehmern (ii) Ausbeute+ (iii) Denkweise. Diese Situationen verleiten Anleger dazu, ein Wertpapier (z. B. einen Schuldtitel, eine Aktie oder ein Derivat) aufgrund der besonderen Situation zu kaufen und nicht aufgrund der zugrundeliegenden Fundamentaldaten des Wertpapiers oder eines anderen Investitionsgrundes. Mit dieser Art von Investitionen wird versucht, von einem potenziellen Wertzuwachs oder Wertverlust zu profitieren, der sich aus einer besonderen Situation ergibt, die durch eine Umstrukturierung, eine Refinanzierung oder eine andere Investitionstätigkeit bedingt sein kann. Es sind diese Situationen und Investoren (hauptsächlich Private Equity-, Hedge- und Debt-Fonds, aber zunehmend auch andere Anbieter von alternativem Kapital), mit denen wir durch unser Special Situations Team eng verbunden sind.

Sondersituationen können zu Umstrukturierungen, Refinanzierungen oder Fusionen und Übernahmen führen. Daher greifen wir nahtlos auf die Kompetenzen in den Bereichen Umstrukturierung, Finanzen, Steuern und Unternehmensführung zurück, die sich auf eine Reihe verschiedener Sektoren, Länder und Anlageklassen spezialisiert haben.

Eine besondere Situation im Finanzwesen ist ein atypisches Ereignis, das das hohe Potenzial hat, den zukünftigen Kurs eines Unternehmens zu verändern und den Wert des Unternehmens wesentlich zu beeinflussen. Die Konnotation des Ereignisses kann sowohl positiv (z. B. Fusion oder Übernahme) als auch negativ (Konflikt, Notlage usw.) sein. Der Begriff umfasst auch Unternehmensumstrukturierungen und Unternehmenstransaktionen, wie z. B. Abspaltungen, Aktienrückkäufe, Ausgabe/Rückkauf von Wertpapieren, Verkäufe von Vermögenswerten oder andere katalysatororientierte Situationen. Auch ein Konflikt zwischen Aktionären gilt als besondere Situation.

In seinem bekannten Buch
Sicherheitsanalyse
unterteilt Benjamin Graham besondere Situationen in sechs Klassen:

  • Klasse A: Standardarbitrage, die auf einem Reorganisations-, Rekapitalisierungs- oderFusionsplan basiert.
  • Klasse B: Barauszahlung bei Kapitalerhöhungen oder Fusionen.
  • Klasse C: Barzahlungen bei Verkauf oder Liquidation.
  • Klasse D: Gerichtliche Angelegenheiten.
  • Klasse E: Auflösungen von öffentlichen Versorgungseinrichtungen.
  • Klasse F: Notleidende Vermögenswerte.
  • Klasse G: Verschiedene besondere Situationen.

Im Allgemeinen bezieht sich der Begriff „Special Situations Investing“ auf Vermögenswerte (Unternehmen, Projekte, sonstige Vermögenswerte), die sich in Schwierigkeiten befinden. Im Immobilienbereich umfasst diese Art der Investition eine viel größere Anzahl unterschiedlicher Situationen.

Wir sind in allen Klassen aktiv. Wir konzentrieren uns nicht auf eine bestimmte Anlageklasse oder einen bestimmten Wirtschaftszweig, sondern auf die Gelegenheit selbst, auf die „Situation“.

Wenn Sie glauben, dass Sie eine Investitionsmöglichkeit für uns haben, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren.

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